Simulation Management

Nachvollziehbarkeit der Simulation im Digital Thread des Produkts

Anwendungsübersicht

Aras Simulation Management ist eine leistungsstarke Lösung, die die Zusammenarbeit und Entscheidungsfindung zwischen Simulations- und anderen Ingenieursexperten in jeder Phase des Produktlebenszyklus verbessert. Sein werkzeugunabhängiges Datenmodell ermöglicht die Verknüpfung von SPDM-Silos (Simulation Process and Data Management) mit dem Gesamtsystem. Der Digital Thread des Produkts wird von der Aras PLM-Plattform verwaltet. Die daraus resultierende Rückverfolgbarkeit bietet Simulationsaktivitäten und -ergebnisse im spezifischen Produktkontext in jeder Phase des Produktlebenszyklus. Die Rückverfolgbarkeit umfasst alle im Digital Thread dargestellten digitalen Assets, wie z. B. Anforderungen , Funktionen, Architektur, Varianten, Implementierungsdomänen usw. Dies ermöglicht einen integrierten, nachvollziehbaren und überprüfbaren Simulationsansatz, der zu einer besseren Produktleistung, geringeren Risiken und einer verbesserten Entscheidungsfindung führt.

 Simulation Management with Aras
 Ansys Minerva SPDM, powered by Aras

Ansys Minerva SPDM, powered by Aras

Ansys Minerva SPDM, powered by Aras, ist eine erstklassige SPDM-Lösung, die ein Aufzeichnungssystem für die Untersuchung, Definition und Ausführung von Simulationsstudien bietet. Es verwaltet jedoch keine Produktdaten wie Anforderungen, Strukturen, Varianten, Konstruktions- und Fertigungsstücklisten (BOMs), Dokumentation und andere digitale Assets, die von PLM-Plattformen verwaltet werden. Durch die Verknüpfung von Ansys Minerva mit Aras Simulation Management können Benutzer SPDM-verwaltete Simulationsstudien mit dem von der Aras PLM-Plattform verwalteten Digital Thread des Gesamtprodukts in Beziehung setzen und so den Benutzern von SPDM und PLM einen nachvollziehbaren und konfigurationsverwalteten Produktkontext bereitstellen.

Mit unserem offenen Plattformansatz werden die Stärken des branchenführenden Simulations-Portfolios von Ansys sowie die robuste und zukunftsfähige Plattform von Aras in Verbindung gebracht und so der Kundennutzen erheblich gesteigert.

- Mark Hindsbo, VP and GM, Ansys

Wir betrachten die Ansys-Partnerschaft als bahnbrechend für Simulations- und Konstruktionsprozesse, Rückverfolgbarkeit, Konnektivität und Wiederverwendung über den gesamten Produktlebenszyklus. Aras unterstützt den offenen Ökosystemansatz von Ansys für das Simulationsmanagement, um die digitalen Transformationsprozesse unserer gemeinsamen Kunden zu beschleunigen.

- Roque Martin, CEO, Aras
 Simulation Management

Digital Thread und Simulationsaufgaben

Um die Nachverfolgbarkeit und Effizienz weiter zu verbessern, bietet die PLM-Plattform von Aras eine Komponente zur Aufgabenautomatisierung, die ein Simulation Management so ermöglicht, dass Aufgaben gemäß einer Ausführungsvorlage ausgelöst werden. Dadurch kann das Simulation Management selbst simulationsbezogene Aufgaben auslösen oder die Ausführung solcher Aufgaben mittels SPDM-Lösungen (Simulation Data & Process Management) anfordern. Ausführungsvorlagen unterstützen die Definition der Ausführungslogik, der Geschäftslogik und der Ausführungsumgebung. Die Komponente ist nicht spezifisch für Simulationsaktivitäten und kann jede interaktive oder Batch-Umgebung lokal oder remote automatisieren.

Toyota Motor Europe Anwendungsfall

Erfahren Sie, wie TMC (Toyota Motor Europe) den von der Aras PLM-Plattform verwalteten Digital Thread nutzt, um grundlegende Konstruktionsdaten im Kontext der Simulation zu organisieren. Durch die Nutzung von PLM-Diensten wie Revisionskontrolle, Konfigurationsmanagement und Low-Code-Methoden kann TMC automatisch Familien von technischen Modellen (geometrisch und nicht geometrisch) mit mehreren Versionen und Varianten generieren, die über den Digital Thread nachverfolgbar sind. Diese werkzeugunabhängige und unternehmensweite Konfiguration ermöglicht eine domänenübergreifende Zusammenarbeit unter Verwendung der gleichen Definition und des gleichen Verständnisses des technischen Problems. Diese dienen künftig als Input für SPDM-Prozesse. Laut TMC ermöglicht dieser Ansatz, grundlegende Designprobleme aus der Perspektive eines Problems statt einer Lösung zu erfassen.

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