Die Transformation der Energieinfrastruktur stellt Netzbetreiber vor enorme Herausforderungen: Große Projekte laufen parallel, haben lange Laufzeiten und erfordern die Einhaltung komplexer regulatorischer Anforderungen. Der Druck, Informationen strukturiert zu verwalten und Entscheidungen nachvollziehbar zu dokumentieren, wächst mit jeder Projektgeneration.

Wissenstransfer sichern – warum Rückverfolgbarkeit entscheidend ist

Doch wie lässt sich das Wissen aus einem Projekt in das nächste übertragen? Wie lassen sich Projektdaten, Entscheidungen und technische Details über Jahre und Organisationen hinweg verfügbar machen?

In unserem kürzlich im Magazin „et – Energiewirtschaftliche Tagesfragen” veröffentlichten Fachbeitrag zeigen wir, warum die Rückverfolgbarkeit von Informationen der Schlüssel zu mehr Transparenz und Effizienz in der Umsetzung von Energieprojekten ist. Die zentrale Aussage: Nur mit einem integrierten Asset Lifecycle Management auf Basis eines Digital Threads lassen sich Informationen lückenlos dokumentieren und über Projektgenerationen hinweg nutzbar machen.

Was ein Digital Thread leisten kann

Ein durchgängiger Digital Thread ermöglicht:

  • Rückverfolgbarkeit aller Planungs- und Entscheidungsprozesse
  • Fundierte Wiederverwendung von Lessons Learned
  • Gesteigerte Projektsicherheit durch zentrale Datenverfügbarkeit
  • Nachhaltige Dokumentation für regulatorische Anforderungen und Compliance

Ein Blick in die Praxis

Ein Praxisbeispiel aus dem Artikel: In einem aktuellen Infrastrukturprojekt musste ein Netzbetreiber mehrere Großprojekte mit Projektlaufzeiten von bis zu sieben Jahren parallel managen. Um in dieser Komplexität den Überblick zu behalten, wurde eine Lösung implementiert, mit der sich der Status jeder einzelnen Komponente jederzeit nachvollziehen lässt. Projektentscheidungen konnten so dokumentiert und später in andere Projekte zurückgespielt werden – ein entscheidender Schritt, um Know-how über Generationen hinweg zu sichern.

Voraussetzungen für die erfolgreiche Umsetzung

Damit der Digital Thread in der Praxis funktioniert, kommt es für Netzbetreiber auf zwei Dinge besonders an: Erstens muss ein zentrales Datenmodell etabliert werden, das sowohl technische als auch kaufmännische Informationen projektübergreifend verfügbar macht. Zweitens sind Prozesse und Werkzeuge erforderlich, die einen kontinuierlichen Datenfluss entlang des Projektlebenszyklus sicherstellen – von der Planung über das Engineering bis zur Übergabe und den Betrieb.

Weiterführende Inhalte

Lesen Sie den vollständigen Fachartikel in der aktuellen Ausgabe der „et – Energiewirtschaftliche Tagesfragen“ und erfahren Sie, wie strukturiertes Datenmanagement die Grundlage für erfolgreiche Energieprojekte schafft. Artikel jetzt lesen

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